| Arbeitsbiene: 15 mm, von der Deutschen Biene schwärzlich bepelzt, von der Italienischen Biene mit gelbgeringeltem Hinterleib und oberseits bräunlichem Brustpanzer, mit Körbchen und Pollenschieber und Bürste an den Hinterbeinen, sogenannten gelben Pluderhöschen, braucht 21 Tage zu ihrer Entwicklung in der Zelle, lebt weitere 21 Tage im Stock, hat Innendienst als Zellenreinigerin, Larvenfütterin, Bauarbeiterin und Wächterin und wird erst danach zur Feldbiene. Lebensdauer rund 6 Wochen. |
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Drohne: Männliche Biene, 17 mm, plumper und dicker als die Arbeitsbiene, die Netzaugen stoßen auf der Stirn zusammen, der Rüssel ist verkümmert, die Flügel sind länger, als der breite Hinterleib, ist stachellos, fliegt schwankend und mit hängenden Beinen, summt stark, entwickelt sich aus unbefruchtet Eiern, braucht dazu 24 Tage, treibt sich untätig im Stock herum, bekommt im Herbst das Futter verweigert und wird aus dem Stock gedrängt. Der auserwählte Drohne, der auf dem Hochzeitsflug die junge Königin begattet, verliert dabei sein Leben. |
| Königin 19 mm, schlanker langer Hinterleib, den die Flügel nur zu 2/3 bedecken, verkümmerter Rüssel, braucht zu ihrer Entwicklung in einer besonderen, größeren, sogenannten Weiselzelle nur 16 Tage, da sie auserwähltes Futter erhält. Legt täglich 1500-3000 Eier, wird gefüttert, verläßt während der Schwarmzeit und vor der Geburt neuer junger Königinnen den Stock, reißt einen großen Teil des Volkes mit sich. Die auserwählte junge Königin wird nunmehr von den Arbeitsbienen aus ihrer Zelle befreit, tötet sofort alle anderen noch ungeschlüpften Königinnen und übernimmt den alten Stock, Lebensdauer bis zu 5 Jahren. |
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Die Sinnesfähigkeiten der Bienen sind hoch entwickelt. Die Biene orientiert sich sehend, riechend, schmeckend und tastend, prägt sich in Probeflügen zuerst den Stock, dann die nähere Umgebung ein, richtet sich bei ihren oft kilometerweiten Flügen nach dem Stand der Sonne, vermag den anderen Bienen genau den weg zur entdeckten Honigweide anzugeben, gebraucht dazu einige Ausdruckstänze, vor allem den sogenannten Rundtanz und Schwänzeltanz, den sie auf den Waben ausführt. |