| Geschichte des Hopfenanbaugebietes Jura in Altmannstein / Tettenwang im Naturpark Altmühltal Jurahopfen wird auf den Höhenrücken des fränkischen Jura angebaut, ihm verdankt er auch seine Benennung. Die günstigen Voraussetzungen dieser Region hinsichtlich Boden und Klima ermöglichen den Anbau von feinen Aromahopfen. Damit steht dieser Hopfen in nichts dem Hallertauer nach, das Beweisen die vielen Auszeichnungen bei Hopfenausstellungen. Für Jurahopfen wurde stets der gleiche Preis wie für den aus der Hallertau bezahlt. Diese Marktgleichheit führte letztendlich zum Aufgehen des Hopfenanbaugebietes Jura in die Hallertau. Seine erste namentliche Erwähnung als eigenständiges Anbaugebiet scheint auf das "Gesetz über die Herkunftsbezeichnung des Hopfens" vom 9. Dezember 1929 zurückzuführen zu sein. Im Anbaugebiet Jura wurden die Siegelbezirke Altmannstein und Kinding zusammengefaßt. |
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1954