Weiß-Tanne (Abies alba)
zwischen Kelheim und Weltenburg im Naturpark Altmühltal


Sie kommt häufig vor in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas von Nordspanien über das Zentralmassiv und die Alpen bis zur Balkanhalbinsel, entweder in Reinbeständen oder im Tannenmischwald mit Fichte, Buche und Kiefer. Oft wurde sie auch außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes forstlich kultiviert, war dort jedoch wenig widerstandsfähig gegen Luftschadstoffe, Schädlinge und Klimastreß.

Größe: Immergrün, bis 50 m
 
Krone: Schmal, zylindrisch bis pyramidenförmig
 
Rinde: Anfangs graubraun, später hellbraun geschuppt
 
Blätter: Nadeln flach, 15-30 mm lang, dunkelgrün, unterseits mit 2 Silberstreifen, gescheitelt oder V-förmig aufgerichtet
 
Zapfen: 10-20 cm lang, zylindrisch, aufrecht. Die schmalen Deckschuppen überragen die breiten Samenschuppen
    Weißtanne an der Donau zwischen Kelheim und Weltenburg